43 Jahre

Hallo! Ja genau, ich bin’s. Ich muss Euch ein Geständnis machen. Ich bin jetzt seit ca. einem halben Jahr 43 Jahre alt. Ein schwieriges Alter. Ich habe 43 Jahre hinter mir, aber wahrscheinlich keine 43 Jahre mehr vor mir. Ich habe vorher nie darüber nachgedacht, aber diese Konstellation war bis vor einigen Jahren nicht so.
Erst kann man es kaum erwarten, älter zu werden. 14 Jahre, 16 Jahre, 18 Jahre. Mit 25 fühlt man sich stark, hat vielleicht schon eine Familie gegründet, ist Vater. Der 30. Geburtstag. Eigentlich merkt man den gar nicht. Es ändert sich nichts. Den 35. übergeht man. Auch der 40ste ist nicht unbedingt gefährlich. Aber dann. Man fängt an nachzudenken. Was hat man erreicht, wie viel Zeit bleibt noch. Wann ist man zu alt um etwas Neues anzufangen. 43 Jahre. Noch 17 Jahr bis um 60sten. Vor 17 Jahren war ich 26.
Immer wieder fragt man sich, was man hätte besser machen können, was man hätte anders machen können. Was wäre nun anders, hätte man sich in jungen Jahren anders entschieden. Andere Schulbildung, andere Ausbildung. Kann man irgendetwas nachholen? Abi vielleicht? Andere Sprachen? Wir haben 100 Leute befragt… Nein, nein, war nur Spaß. Aber ich habe gefragt. Traut ihr mir zu, noch mal die Schulbank zu drücken. Die Abendschule zu besuchen. Und was ist, wenn nach ein paar Monaten der Reiz verflogen ist. Oder wenn meine Intelligenz nicht reicht. Einige haben gesagt, mach das nicht. Andere haben gesagt, versuch es, es haben schon viele geschafft. Aber was danach? Studium kommt dann nicht mehr in Frage.
Denk nicht darüber nach, sagten sie. Mach erst mal die Schule.
OK. Wie immer habe ich mich von den positiven Einflüssen leiten lassen. Aber sooo leicht ist der Anfang nun auch wieder nicht. Allein alle Informationen über das Wie und Wann dauerten einige Wochen. Aber als Steinbock ist man halt stur, und verfolgt seinen eingeschlagen Weg (Lese ich zumindest immer wieder).
Dann der erste Abend. 20 verschiedene Persönlichkeiten im Raum. Allein die Vorstellung dauerte einige Zeit.
Keiner und keine in meinem Alter. Viele um die 30. Einige sogar kurz über 20. Mehrere waren über 50. Gelernt haben wir nichts.
Einige Tage später die Überraschung. Die Dozentin für Deutsch und Geschichte. Deutsch ist im Übrigen schon immer mein Lieblingsfach gewesen. Dunkelbraune Haare, gewellt über die Schultern fallend. Gute Figur, nicht zu dünn, nicht zu dick. Dieses Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Aufgeregt (wie ein Schuljunge, haha). Nur verstohlen beobachtete ich ihr Gesicht. Auf keinen Fall wollte ich ihre Aufmerksamkeit erregen. Wenigsten jetzt noch nicht. Sie war keine künstliche Schönheit, keine von diesen Hochglanzmodels. Die Augen. Wunderschöne große Augen. Die Lippen nur leicht mit Lippenstift betont. Und entgegengesetzt zum allgemeinen Klischee für intelligente Frauen, keine Brille.
In den nächsten Tagen fieberte (fieberte? Ja, kann man sagen) ich dem Unterricht entgegen. Auch bei anderen Schülern machte sich Nervosität bereit, wenn sie den Raum betrat.
Ich glaube, ich begann mich in sie zu verlieben. Das stelle man sich mal vor. Seit 20 Jahren verheiratet. Kein Seitensprung. Na ja, natürlich auch mal andere Frauen bewundert. Phantasiert, wie es wohl mit der oder der im Bett wäre. Aber, nichts passiert. Nie in den ganzen Jahren ein derartiges Gefühl durchlebt. Liebe auf den ersten Blick kannte ich nur vom Hörensagen. Und nun? Gut, Liebe auf den ersten Blick war es nicht, aber hier entwickelte sich etwas.
Gefragt hatte ich mich oft, kann es sein, daß eines Tages jemand kommt, und du bist Feuer und Flamme? War es das jetzt?
Die Tage vergingen. Es fiel nicht leicht, neben dem normalen Job, der Familie, auch noch für die Schule motiviert zu sein. Mehr als einmal überdachte ich meinen Entschluß. Es war schwer alles unter einen Hut zu bringen. Wäre sie nicht gewesen….
Oh, pardon, ich hatte sie noch gar nicht vorgestellt. Sie hieß Anna, Anna Fischer. War verheiratet und hatte eine Tochter. Ihr Alter hatte sie uns nicht verraten.
Wie schon erwartet, wurden Mathematik und die Naturwissenschaften meine Problemfächer. Daran war ich schon in der Höheren Handelsschule gescheitert. Obwohl, andere Dinge waren damals einfach wichtiger.
Nach zwei Monaten waren wir nur noch 25, die sich jeden Abend von Montag bis Freitag bemühten, den Anschluß nicht zu verlieren. Wir kannten uns nun untereinander schon besser, und der Unterricht war nicht mehr so steif. Überhaupt war das Lernen anders als früher. Keine Störungen von Klassenclowns. Keine genervten Lehrer, die es satt hatten, sich mit unlustigen Jugendlichen herumzuschlagen. Der Lehrstoff kam besser rüber.
Die ersten Ferien standen vor der Tür und ich saß immer noch da, und las Anna jedes Wort von den Lippen ab, wenn sie lehrte. Natürlich hatte ich schon hundertmal durchgespielt, wie ich den Kontakt auch außerhalb des Unterrichts herstellen könnte. Alles Wunschträume. Apropos Träume. Oft saß ich im Büro oder zu Hause und hatte die Welt um mich herum vergessen. Anna spukte in meinen Gedanken. Nie jedoch malte ich mir Sex mit ihr aus. Das war nicht wichtig.
Mein Sexleben fand eigentlich auch in der Wirklichkeit nicht mehr statt. Wie auch. Meine Frau fand es wahrscheinlich gut so, sie sagte jedenfalls nichts. Ich vermißte es jedoch auch nicht sehr.
Die Ferien, obwohl nur eine Woche, waren schlimm. Ich hatte schon fast Entzugserscheinungen wegen Anna. Allerdings, und das machte mich stutzig, ich hatte niemals ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Frau.
Endlich der erste Schultag. Anna war nicht da. Dafür eine gutaussehende Blondine. Diese aber mit Brille. Sie stellte sich mit Gisela Reimann vor. Sie sei die Vertretung für Frau Fischer, die im Krankenhaus liege. Weitere Erklärungen, falls es sie dann gab, bekam ich nicht mehr mit. Ich hatte plötzlich einen Klumpen Blei statt Schmetterlingen im Bauch. Mir wurde heiß. Dieser Unterrichtsabend wurde für mich sehr anstrengend. Ich konnte mich kaum konzentrieren. Anna im Krankenhaus. Was war passiert.
Mein Tischnachbar stieß mich an: “Ist Dir nicht gut?“ Ich kam mir ertappt vor. Wie ein Schuljunge bei seiner Schwärmerei für seine Lehrerin.
Endlich Unterrichtsende. Bei der blonden Versuchung erfuhr ich sogar in welchem Krankenhaus Frau Fischer lag. Sie schaute zwar ein wenig pikiert, enthielt sich aber ihrer Bemerkung, die ihr sicherlich auf der Zunge lag.
Ich mußte Anna unbedingt besuchen. Wie sollte ich das aber mit meiner schon knappen Freizeit vereinbaren. Aber wie das immer so ist, Verliebten fällt alles Mögliche ein. Die knappe Mittagspause mußte herhalten. Am nächsten Tag stand ich mit pochendem Herzen vor der Tür ihres Krankenzimmers. Die Zimmernummer und die Abteilung hatte ich vorher am Empfang erfragt. Einen kleinen Blumenstrauß hatte ich ebenfalls besorgt. Nichts großes, ich wollte mich ja nicht blamieren.
Ich klopfte. Zu leise. Ich hatte es selbst fast nicht gehört. Ich klopfte erneut, etwas forscher, und drückte die Türklinke herunter. Vorsichtig spähte ich durch den Spalt. Da lag sie. Zweibettzimmer, jedoch allein. Ich drückte die Tür weiter auf und trat herein. Als ich sie hinter mir schloß, wachte Anna auf. Sie hatte anscheinend fest geschlafen und fand nur langsam in die Realität zurück. Ihr Blick fiel auf mich. Verlegen sagte ich Hallo und hielt ihr ungeschickt den Blumenstrauß entgegen. Sie deutete nur auf eine leere Vase, die auf der Fensterbank stand. Ich schluckte, wußte nicht was ich sagen sollte. Ich stellte die Vase mit dem Blumenstrauß zurück. Anna zog sich ein wenig im Bett herauf, und streckte mir ihre Hand entgegen. “Lieb, daß sie mich besuchen“. Ich wollte irgendetwas sagen, mir fiel jedoch nichts ein, was nicht dumm geklungen hätte. Ich nahm ihre Hand und zuckte zusammen. Ein Stromschlag, als ich sie berührte. War ich tatsächlich zusammengezuckt? Anna ließ sich nichts anmerken. Oder hatte sie tatsächlich nichts bemerkt? Was ich mir wieder einbildete! “Da vorn steht ein Stuhl“. Ich weiß wirklich nicht, wie lange ich da so blöd herumgestanden hatte, ohne ihre Hand loszulassen.
Ich drehte mich um und verhedderte mich mit meinen eigenen Beinen. Konnte mich noch im letzten Augenblick abfangen. Toll, super, wunderbarer Eindruck, den sie da von mir bekam. Ich nahm den Stuhl und hörte hinter mit sagen: “Stellen sie den Stuhl ruhig hierher ans Bett“. Meine Halsschlagader pochte. Mein Puls? Keine Ahnung. Ich stellte den Stuhl neben ihr Bett. Nun auf jede Kleinigkeit achtend, um nicht noch tölpelhafter zu erscheinen.
“Es ist nicht weiter schlimm“, sagte sie. Wohl nur um ein Gespräch in Gang zu bringen. Hatte ich eigentlich schon etwas gesagt? “Nur eine Gehirnerschütterung“. “Was ist eigentlich passiert?“ Endlich, meine ersten Worte. Oder doch nicht? “Reitunfall. War auch zu blöd. Man denkt immer, selbst könne einem das nie passieren“.
“Aber was tun Sie hier?“. Da war sie, die verhängnisvolle Frage. Was wollte ich hier. “Tut mir leid, daß mit dem Pferd“. Mir fiel nichts ein. Mein Blick fiel auf ihre Uhr. Mist, ich mußte schon wieder weg. Als wenn sie Gedanken lesen könnte antwortete sie: „Mittagspause? Sie müssen wieder zurück?“ Ich nickte. “Sie können doch morgen wiederkommen“. Wie berauscht stand ich auf. Wie war das jetzt wieder gemeint. Als Floskel?
Draußen auf dem Gang kam ich halbwegs wieder zu mir. Mein Gott, was hatte ich mich hier zum Trottel gemacht.
Rechtzeitig, damit niemand in der Firma dumme Bemerkungen machen konnte, war ich wieder an meinem Arbeitsplatz. Ich freute mich schon auf Morgen.
Diesmal hatte Anna schon Besuch. Ihre Tochter war da. Sie hatte eine Freistunde und wollte nur kurz bei Mama vorbeisehen. Anna nahm sie in den Arm. Ihre Tochter zögerte. “Sei nicht so vorsichtig, mein Kopf ist noch dran“. Ihre Tochter löste sich, sah mich komisch an und verließ das Zimmer. “Tschüß Mama, bis morgen, dann komm ich mit Papa“.
Wir waren allein. Die Unbeholfenheit von gestern war wie weggeblasen. Ein leichtes Kribbeln strömte durch meinen Körper, als Anna meine Hand bei der Begrüßung einen Augenblick lang länger hielt, als nötig. “Setzen Sie sich“. Ich zog den Stuhl heran. Wir sahen uns an. Keiner sprach. Es war schön. Eine ganze Weile fiel kein Wort. Ich merkte plötzlich, wie ich noch immer ihre Hand hielt. Wie lange schon? Anna machte keine Bewegung um sie mir zu entziehen. “Morgen komme ich nach Hause“, sagte sie, “ich soll mich aber noch schonen“. Immer noch hielt ich ihre Hand. Ich hatte richtig Angst, sie loszulassen, die eigenartige Atmosphäre könnte sich verflüchtigen.
“Aber Deine Tochter wollte doch morgen noch mal kommen, mit Deinem Mann“. Ich biß mir auf die Zunge. Ich hatte sie geduzt. “Das hat sie nur so dahergesagt, ich glaube nicht, daß mein Mann die Zeit hat, mich zu besuchen“. “Ich weiß ja auch noch nicht wann ich entlassen werde“.
“Wer holt Dich ab“. Nachdem sie nicht widersprochen hatte, blieb ich beim Du. “Wenn sie mich morgen Nachmittag rausschmeißen, niemand“.
“Was ist mit Deinem Mann?“ “Wenn er keine Zeit hat mich zu besuchen, hat er auch keine Zeit mich abzuholen“, stellte sie sachlich fest, leiser sagte sie: “Ich wollte Dich eigentlich fragen“. Ich glaube, in diesem Augenblick wurde bei mir Adrenalin für eine ganze Woche ausgeschüttet. Sie lachte verlegen.
“Wann soll ich hier sein?“ “Kann ich Dich anrufen?“ Ich weiß nicht welcher Teufel mich ritt. Ich mußte schließlich arbeiten. “Klar“, sagte ich. Die unheimliche Stimmung war dahin. Ich sah auf die Uhr. “Deine Handynummer“.
Ich gab sie ihr. Sollte ich jetzt versuchen Sie zu küssen? Ich entschied mich dagegen. Das konnte alles zerstören.
Zurück auf der Arbeitsstelle durfte ich gleich beim Chef antanzen. Er wäre in den nächsten zwei Tagen im Ausland. Ich müßte hier seine Termine übernehmen. Wieder so ein Schlag in die Magengrube.
In dieser Nacht wälzte ich mich unruhig hin und her, fand keinen Schlaf. War das alles richtig? Lief ich einem Traum hinterher?
Kurz nach der Mittagspause, die ich diesmal nicht im Krankenhaus verbrachte, sondern am Schreibtisch, klingelte mein Handy. Ich fuhr erschrocken auf. Die Kollegen sahen auf. Entschuldigend nahm ich das Gerät und ging auf den Flur. Natürlich war es Anna. Als ich mich im Büro für den Nachmittag verabschiedete, erntete ich nur ein Kopfschütteln.
Als ich auf die Station kam, stand Anna schon mit gepackten Taschen auf dem Flur. Lächelnd sah sie mir entgegen. Ich winkte. Mein Gott wie kitschig, dachte ich, muß das so sein? Ich nahm ihre beiden Sporttaschen. Unschlüssig stand ich auf der Stelle. “Wir können gehen“, sagte sie, “habe schon alles erledigt“.
Sie sah einfach berauschend aus. Hoffentlich ging dieser Tag nie zu Ende.
Anna erklärte mir den Weg. “Was sagt Deine Familie, wenn Du mit mir erscheinst“, fragte ich. “Es ist niemand da, der fragen könnte“. Wieder lächelte sie verlegen.
Die Fahrt verging wie im Fluge. Ich konnte mich nachher kaum an den Weg erinnern. Beim Ausladen der Taschen sah ich auf die Uhr. “Kaum noch Zeit für einen Kaffee“, sagte sie, “Du mußt zur Schule“.
An der Haustür blieb sie stehen. “Das schaffe ich jetzt schon allein“. Ich stellte die Taschen ab. Wir sahen uns an. Unsere Köpfe näherten sich gleichmäßig. Der Kuß war eher flüchtig, jedoch ernst gemeint.
Wortlos drehte ich mich um und ging.
Die nächsten Tage zerflossen in Trägheit.
Ich sah Anna erst am nächsten Montag wieder. Nach der Schule blieben wir noch kurz zusammen. Wir sprachen über dies und das, und merkten nicht wie die Zeit verging. Wieder ein flüchtiger Kuß.
Die nächsten Tage glitten uns durch die Finger. Viel zu schnell vergingen unsere kurzen Treffs. Wie Teenager alberten wir herum. Nicht den Ernst bedenkend, der uns danach in unseren Familien einholte.
Aus den Tagen wurden Wochen. Aus der Verliebtheit wurde Liebe.
Immer vorsichtig, daß uns niemand sah. Immer zweifelnd, war es jetzt richtig die Wahrheit zu sagen. Sollten wir besser doch noch warten. Mittlerweile verstand ich all diejenigen, die sich von ihrem Partner erst nach einiger Zeit mit ihren neuen Beziehungen getrennt hatten. Ein Bruch mit dem Lebenspartner war immer schwierig. Egal was vorher war. Noch schlimmer, wenn Kinder in den Familien waren, wie zum Beispiel bei Anna.
Immer und immer wieder besprachen wir die Situation. Jedem war klar, irgendwann mußte die Entscheidung fallen. Vernünftig oder Unvernünftig.
So kam was kommen mußte. Wir wurden erwischt. Obwohl, erwischt ist nicht das richtige Wort. Mittlerweile provozierten wir eine Entdeckung regelrecht. Jeder litt unter dem Versteckspiel.
Eine Freundin meiner Frau entdeckte uns händchenhaltend in der Fußgängerzone. Wir machten uns nicht die Mühe zu leugnen. Wir waren es einfach leid.
Was genau bei Anna abging, kann ich nicht sagen. Nur, ihr Mann nahm es verhältnismäßig gefaßt auf. Es gab auch kein Gezerre um die gemeinsame Tochter. Er zog sogar vorrübergehend zu Freunden.
Bei mir lief die Sache ein wenig anders. Vor Wut heulend knallte meine Frau mit den Türen, als ich ihr meine neue Liebe gestand. Schwieriger war es jedoch, eine Bleibe zu finden. Ich konnte doch nicht einfach bei Anna einziehen. Zu Hilfe kam uns eine Mitschülerin, die uns eine kleine Wohnung in ihrem Wohnort besorgte. Die Tochter von Anna, 14 Jahre, wie ich seit längerem wußte, sah die Sache auch ziemlich locker. Jedenfalls tat sie so, vielleicht wollte sie einfach nicht als spießig dastehen.
Ihr wollt sicher wissen, wie die Sache weitergeht. Fragt mich in ein paar Monaten oder Jahren noch mal. Bis jetzt, nach einem halben Jahr verstehen Anna und ich uns noch immer super gut. Als hätten wir unser vorheriges Leben nur verbracht, um uns zu finden.