Leere

Mein Kopf ist so leer

Ist’s gut oder schlecht

Ich denke nicht mehr

Ist das so gerecht?

 

Gedanken sind fern

Brüt dumpf vor mich hin

Niemals ich’s lern

Leben ohne Sinn

 

Trunken von Trauer

Kann’s kaum ertragen

Einsam auf Dauer

Niemals verzagen

 

Lärmende Fröhlichkeit

Als wir uns fanden

Schäumende Einsamkeit

Wir uns nicht banden

 

Sekunden zu Stunden

Die Zeit tropft dahin

Tage sich runden

Den Tod oft im Sinn

 

Sie nie mehr zu sehen

Könnt ich nicht ertragen

Zu Göttern zu flehen

Ja! Hört ich sie sagen